Es bedeutet mehr als den Arsch abzuwischen, kann man aber erlernen

Pflegekurse für Angehörige zur Pflege zuhause

Viele Wohlfahrtsorganisationen wie Caritas und Diakonie, aber auch das Rote Kreuz und die örtlichen Krankenhäuser bieten Pflegekurse an, die die Pflege zuhause erleichtern. Wie werden Blutdruck, Puls und Temperatur richtig gemessen? Welche Maßnahmen beugen einer Thrombose vor, welche Handgriffe erleichtern das Betten und Lagern? Was ist beim Umgang mit Medikamenten zu beachten? Welche Möglichkeiten der Inkontinenzversorgung gibt es? Wie gehe ich mit Verwirrten und Sterbenden um? Was kann ich für mich selbst tun? Sich selbt nicht in der aufopfernden Pflege für seine Angehörigen zuverlieren ist auch eine pflegerische Aufgabe.

Die Krankenkassen gewähren auf Antrag einen Ersatz- Pflegezuschuss, der es pflegenden Angehörigen ermöglicht, Urlaub zu machen und den Pflegling in dieser Zeit in einem Heim oder durch einen professionellen Pflegedienst betreuen zu lassen. Der Zuschuss kann für maximal vier Wochen pro Kalenderjahr beantragt werden. Wer dieses Angebot wahrnehmen möchte, fordert bei der Krankenkasse einen Antrag an. In das Formular werden unter anderem der Urlaubszeitraum und die Art der Ersatzpflege eingetragen.

Übernimmt ein naher Verwandter die Pflege, zahlt die Kasse nur das Pflegegeld und einen eventuellen Verdienstausfall. Sollte ich aber bemerken, dass es zu viel wird oder ich bei mir Grenzen überschreiten muß, dann sollte ich mir professionelle Hilfe suchen.Eine Reihe von Ratschlägen sind hier auf den Seiten zu finden. Im Zweifel Kontakt mit der städtischen Pflegeberatung aufnehmen. Es gibt Wege dem alten Menschein ein würdiges Leben weiterhin zu ermöglichen.

 

 


Bei grundsätzlichen Fragen wenden Sie sich an:

Geschäftsführung des Trägerrates Pflegeberatung
c/o Stadt Wuppertal
Ressort 201, z.H. Frau Krautmacher
Neumarkt 10
42103 Wuppertal
Email: marianne.krautmacher@stadt.wuppertal.de