Eigene Erfahrungen mit Pflegedienst, betreutem Wohnen und Pflegeheim, als Betroffener und Laienhelfer, waren Pate dieser Seite. Fachleute, wie Psychologen, Ärzte und ausgebildete Pfleger werden sicher mitunter über die laienhafte Art des Umgangs schmunzeln.

Das pure Abschieben in eine Einrichtung, das funktionierte bei mir nicht. Also anlesen, befragen und ausprobieren. Versuchen dem Angehörigen zu helfen. Direkt am Menschen und in der Auseinandersetzung mit Behören, Ärzten und der Pflege. Alle sind sicher professionell am Werk, der Mensch in seiner Würde bleibt jedoch manchmal leider auf der Strecke.

Diese Seite ist eine Prozessseite. Das bedeutet, hier ist nicht die Allwissenheit des Schreibers, fertig als Dogma niedergeschrieben. Hier wird über Eindrücke und Erfahrungen berichtet. Neue Erkenntnisse werden aktuell die Seiten und Inhalte immer wieder erweitern.

Alte Menschen sind oft so weit weg,
kaum zu erreichen, wie kann ich helfen?


Ich machte grundsätzlich die Erfahrung:
So oft und so intensiv wie möglich Zuhören und Beobachten. Auf den alten Menschen eingehen. Mir halfen Tricks um an den Demenzkranken heranzukommen, die Tragik der Erkrankung hinter den restlichen Erinnerungen wieder wachzurütteln. Aber das ist alles in einem Stadium des schon weit gegangenen Weges. Zuvor steht Erkenntnis, warum wird er böse, was verlangt der Mensch - der Schutzbefohlener - auf einmal.

 


Der Autor, 1949 geboren, betreut aktuell den Vater, Jahrgang 1919.
Heute weniger physisch, mehr moralisch und im Hintergrund als Organisator und Aufpasser.
Es wird immer schwieriger ihm sein Maß an Selbstverantwortung zu belassen. Auf diesen Seiten versuche ich ein wenig Transparenz in den Dschungel des Altwerdens zu bringen.

Der Weg vom rüstigen, aktiven Senior zum an Demenz erkrankten Pflegepatienten mit all den Nickeligkeiten und Hindernissen.
 
Demenz ist nicht beherrschbar.