Viel Geld ist nötig um speziell alte Menschen zu versorgen.
Die Leistungen der Pflegeversicherungen sollen im Anspruchfall dazu beitragen, die Pflege angemessen sicherzustellen.

Um Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung zu haben, ist jedoch Voraussetzung, auf Antrag, einer der drei Pflegestufen zugeordnet zu werden.

Die Bewilligung einer Pflegestufe ist von dem Ergebnis, eines von der Pflegekasse veranlassten Pflegegutachtens abhängig.Um bei einer Pflegebegutachtung den Pflegebedarf im Sinne der Pflegeversicherung im Interesse des Pflegebedürftigen allumfassend darstellen zu können, bedarf es spezieller Kenntnisse aus dem Bereich der Pflege und der Begutachtungsrichtlinien.

Eine gute Vorbereitung und möglichst fachmännische Unterstützung sind für diesen enorm wichtigen Begutachtungstermin, sehr empfehlenswert. Bedenken Sie, dass es hier um die Bewilligung wichtiger Leistungen, meist für viele Jahre geht und oft nur hierdurch, eine angemessene Pflege sichergestellt werden kann.

Ratschläge die wie man Pflegeversicherungsleistungen und bei der Begutachtung durch den MDK, die Bewilligung der Pflegestufe gestalten kann.

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Die 3 Pflegestufen:
Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über die 3 Pflegestufen vermitteln: Es existieren 3 Pflegestufen, die Zuordnung ist abhängig von verschieden Faktoren:

Pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen im Ablauf des täglichen Lebens auf Dauer, voraussichtlich für mindestens 6 Monate, in erheblichen oder höherem Maße der Hilfe bedürfen.

Pflegestufe I (erhebliche Pflegebedürftige):Hierzu gehören jene Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Beweglichkeit für wenigstens zwei Verrichtungen aus einem oder mehreren Bereichen mindestens 1x täglich der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen. Der Zeitaufwand für die Hilfe bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung muss im Tagesdurchschnitt mindestens 1,5 Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mehr als 45 Minuten entfallen müssen.

Pflegestufe II (Schwerpflegebedürftige):
Zu dieser Gruppe zählen Menschen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität mindestens 3x täglich zu verschiedenen Tageszeiten der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.
Der Zeitaufwand für die Hilfe bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung, muss im Tagesdurchschnitt mindestens 3 Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens 2 Stunden entfallen müssen.

Pflegestufe III (Schwerstpflegebedürftige):Hierzu gehören die Personen, die bei der Körperpflege, der Ernährung oder der Mobilität täglich rund um die Uhr, also auch nachts, der Hilfe bedürfen und zusätzlich mehrfach in der Woche Hilfe bei der hauswirtschaftlichen Versorgung benötigen.

Der Zeitaufwand für die Hilfe bei der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung muss im Tagesdurchschnitt mindestens 5 Stunden betragen, wobei auf die Grundpflege mindestens 4 Stunden entfallen müssen.
(Quelle: SGB XI, Stand 27.12.2003)
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